Vergleich

Beste Fitness App für Krafttraining: so findest du die richtige

Die beste Fitness App fürs Krafttraining ist die, die zu deiner Art zu trainieren passt: ein schneller Logger, wenn du schon einen Plan hast, eine Trainingsplan-App, wenn du eine fertige Struktur willst, oder eine App, die dir jedes Workout zusammenstellt. Wichtig sind vor allem drei Dinge: Sätze in Sekunden eintragen, den Verlauf jeder Übung sehen und eine klare Antwort auf die Frage, was du nächstes Mal hebst.

Aktualisiert

Worauf es bei einer Krafttraining-App ankommt

Einen Satz speichern kann jede App. Ob sie dir wirklich hilft, merkst du erst nach ein paar Monaten, wenn sich Hunderte Sätze angesammelt haben. Prüf deshalb vor dem Start diese Punkte, denn mit der ganzen Historie umzuziehen ist mühsam.

Kriterien für eine Fitness-App im Studio
KriteriumWarum es zähltWoran du es erkennst
Tempo beim EintragenDu loggst zwischen zwei Sätzen, oft außer AtemEin, zwei Tipps pro Satz, die Werte vom letzten Mal stehen schon da
Verlauf pro ÜbungFortschritt steckt in den alten ZahlenJede Einheit einer Übung auf einen Blick, gut vergleichbar
Hilfe bei der SteigerungDas nächste Gewicht ist die schwierigste EntscheidungDie App schlägt Gewicht oder Wiederholungen vor, abgeleitet aus deinem Log
TrainingspläneOhne Struktur trainieren viele planlosFertige Pläne oder ein einfacher Weg, deinen eigenen Split anzulegen
DiagrammeZeigt, ob dein Training wirktGeschätztes 1RM, beste Sätze oder Volumen über Wochen und Monate
ÜbungsbibliothekTechnik und AlternativenKlare Anleitung und die Muskeln, die eine Übung trainiert
Sprache und EinheitenDu willst nicht übersetzenDeutsche Oberfläche, kg als Standard
ExportDeine Daten gehören dirExport als Datei, etwa CSV

Die wichtigste Frage vorab: Wer entscheidet, was du trainierst? Du selbst (dann reicht ein Logger), ein fertiger Plan (Trainingsplan-App), ein Algorithmus (Workout-Generator) oder ein Video-Coach, dem du folgst. Danach sortieren sich die Apps fast von allein.

Bekannte Fitness-Apps im Überblick

Hier eine kurze, neutrale Einordnung bekannter Apps, nach ihrer Arbeitsweise gruppiert. Die Beschreibungen beruhen auf den Angaben der Anbieter auf ihren eigenen Websites. Funktionen ändern sich laufend, schau also vor dem Download in den App Store. Eine Rangliste gibt es hier bewusst nicht.

Trainingslogger: Strong und Hevy

Strong ist ein schlichter Trainingslogger für iPhone, Android und Apple Watch. Du trägst Sätze ein, planst Einheiten und siehst Diagramme pro Übung, dazu kommen RPE, Supersätze, ein Aufwärmrechner und CSV-Export. Laut Anbieter ist das Konto kostenlos, erweiterte Auswertungen gibt es in der bezahlten PRO-Version.

Hevy ist ebenfalls ein Logger mit Routinen, Diagrammen, Bestleistungen, 1RM-Schätzung und Übungsvideos. Dazu kommt eine soziale Seite: Du kannst anderen folgen, ihre Workouts kommentieren und ihre Routinen speichern. Hevy läuft auf iOS, Android, Apple Watch, Wear OS und im Browser.

Generierte Workouts: Fitbod

Fitbod stellt jedes Workout für dich zusammen. Grundlage sind deine Ziele, dein Niveau, die verfügbaren Geräte, deine bisherigen Einheiten und wie erholt deine Muskeln nach Einschätzung der App sind. Gut für alle, die ins Studio gehen und gesagt bekommen wollen, was heute dran ist.

KI-Coach für zuhause und Studio: Freeletics

Freeletics nennt sich selbst einen AI Coach für Vielbeschäftigte. Die App passt Workouts an deinen Zeitplan an und bietet Calisthenics, HIIT und Cardio, ausdrücklich auch ohne Studio, dazu Gym-Sessions. Sie passt zu dir, wenn du flexibel und oft mit dem eigenen Körpergewicht trainierst.

Video-Programme für zuhause: Gymondo

Gymondo beschreibt sich als Home-Fitness-App mit angeleiteten Video-Workouts von Yoga bis HIIT, personalisierten Trainingsplänen sowie Rezepten und Ernährungsplänen. Wer vor allem im Wohnzimmer trainiert und mitmachen statt selbst planen will, ist dort richtig. Wer im Studio mit Langhantel und Progression arbeiten will, sucht eher ein Trainingstagebuch.

Welche Fitness-App passt zu dir?

App-Typ nach Trainingsstil
Du...Such nachBeispiele
trainierst nach einem eigenen Plan, etwa Push Pull Legseinem schnellen Logger mit gutem VerlaufStrong, Hevy
willst mit Freunden trainieren und teileneinem Logger mit CommunityHevy
willst gar nicht planengenerierten WorkoutsFitbod, Freeletics
trainierst zuhause mit Videosangeleiteten ProgrammenGymondo, Freeletics
fängst gerade aneinem einfachen Plan und klaren ÜbungsanleitungenJede der Apps plus ein Anfängerplan

Egal, welche du wählst: Die App hilft nur, wenn du sie in jeder Einheit öffnest. Eine einfache App, die du immer nutzt, schlägt eine volle App, die nach drei Wochen auf der dritten Homescreen-Seite landet.

Fitness App kostenlos: was heißt das eigentlich?

Die meisten Apps arbeiten mit einem Freemium-Modell: Die Grundfunktionen sind kostenlos, manches liegt hinter einem Abo. Was genau begrenzt ist, unterscheidet sich stark, zum Beispiel die Zahl der Routinen, wie weit Diagramme zurückreichen oder ob fertige Programme dabei sind.

  • Teste die Gratisversion zwei bis drei Wochen, bevor du zahlst. Dann weißt du, ob dir das Eintragen schnell genug geht.
  • Prüf, was mit deinen Daten passiert, wenn du ein Abo kündigst, und ob du sie exportieren kannst.
  • Eine kostenlose Fitness-App ohne Abo geht auch selbst gebaut: Eine Notiz oder Tabelle mit Plan und jedem Satz funktioniert. Wie das sauber klappt, steht im Ratgeber zum Trainingstagebuch. Du verzichtest dann nur auf Diagramme und Vorschläge.

Trainingsplan-App oder fertiger Plan?

Viele suchen eine Trainingsplan-App, brauchen aber eigentlich nur einen guten Plan und einen Ort, ihn mitzuschreiben. Ein bewährter Plan ist wichtiger als die App, die ihn anzeigt. Für die meisten passt einer dieser Wege:

Trag den Plan in die App deiner Wahl ein und bleib mindestens acht Wochen dabei. Erst dann siehst du im Verlauf, ob er wirkt.

KI-Fitness-App: was ein AI Coach leisten kann

Apps mit künstlicher Intelligenz versprechen viel. Nützlich ist ein KI-Coach dann, wenn er deine echten Daten kennt: deinen Plan, deine letzten Einheiten und deine Ziele. Dann kann er Fragen wie diese sinnvoll beantworten: Warum stagniere ich beim Bankdrücken? Was mache ich, wenn das Studio am Donnerstag voll ist? Welche Übung ersetzt die Beinpresse?

Zwei Grenzen solltest du kennen. Erstens kann eine KI falschliegen, also lies Vorschläge kritisch. Zweitens ersetzt sie bei Schmerzen oder Verletzungen keinen Arzt und keinen Physiotherapeuten. Eine gute App ändert deinen Plan nicht heimlich, sondern zeigt dir, was sie ändern würde, und du entscheidest.

Was Gripp anders macht (noch nicht erschienen)

Gripp ist die App hinter dieser Website. Sie ist noch nicht erschienen und deshalb nicht Teil des Vergleichs oben. Kurz gesagt macht sie eine Sache: Krafttraining loggen und dir sagen, wie es weitergeht.

  • Das nächste Gewicht steht schon da. Gripp nutzt doppelte Progression: letztes Mal 7 Wiederholungen mit 105 kg, heute gehst du auf 8. Schaffst du das obere Ende in allen Sätzen, kommt Gewicht drauf.
  • Rating pro Muskelgruppe. Gripp vergleicht deine Kraft für Brust, Rücken, Beine und Co. mit Menschen in deinem Alter und mit deinem Körpergewicht.
  • Geschätztes 1RM pro Übung mit Verlaufskurve, nach derselben Idee wie der 1RM-Rechner.
  • Wochenplan, etwa drei Tage Studio und ein Lauf. Reha kann ein Ziel sein.
  • KI-Coach mit Vorschlägen, die du bestätigst. Er kennt deinen Plan und die letzten 90 Tage Training, beantwortet Fragen und schlägt konkrete Änderungen vor, etwa eine Übung tauschen. Umgesetzt wird nur, was du freigibst.

Was Gripp nicht macht: Kalorien zählen oder einen sozialen Feed. Wenn dir das wichtig ist, passt eine der anderen Apps besser.

Gripp

Gripp kommt aufs iPhone

Eine Krafttraining-App mit einer klaren Idee: Du weißt immer, was du als Nächstes hebst. Trag dich in die Warteliste ein, dann erfährst du, wann es losgeht.

Auf die Warteliste

Häufige Fragen

Welche Fitness-App ist die beste für Anfänger?
Eine, die dir einen einfachen Plan gibt und das Eintragen leicht macht. Kombiniere einen Logger mit einem Anfängerplan, etwa zwei bis drei Ganzkörper-Einheiten pro Woche, oder nimm eine App, die die Planung für dich übernimmt.
Gibt es eine gute kostenlose Fitness-App?
Ja, viele Apps haben eine brauchbare Gratisversion, Strong zum Beispiel bietet ein kostenloses Konto. Prüf, welche Funktionen begrenzt sind und ob du deine Daten exportieren kannst.
Welche Fitness-App eignet sich fürs iPhone?
Strong, Hevy, Fitbod, Freeletics und Gymondo gibt es alle für iPhone. Wichtig ist eher die Frage, ob du loggen, nach Plan trainieren oder geführte Workouts willst.
Lohnt sich eine KI-Fitness-App?
Wenn die KI deinen Plan und deine echten Trainingsdaten kennt, kann sie bei Fragen und kleinen Anpassungen helfen. Sie kann sich irren und ersetzt bei Schmerzen keine ärztliche Abklärung.
Brauche ich eine App, um Fortschritte zu machen?
Nein. Entscheidend ist, dass du jeden Satz aufschreibst und dich über die Wochen steigerst. Ein Notizbuch funktioniert, eine App spart dir nur das Rechnen und zeigt den Verlauf als Kurve.
Wann erscheint Gripp?
Gripp kommt aufs iPhone, ein Termin steht noch nicht fest. Auf der Warteliste erfährst du es zuerst.

Jedes Training ein bisschen stärker.

Gripp kommt aufs iPhone. Trag dich ein, dann sagen wir dir Bescheid, sobald die App da ist.

Du stehst auf der Liste.Wir melden uns, wenn die App fertig ist. Nicht vorher.

Eine E-Mail zum Start. Kein Newsletter.